Sande Stahlguss GmbH – im Wandel der Zeit

1937 – Bau der Gießerei als Zulieferer für die damalige Marinewerft in Wilhelmshaven

1947 – Neugründung der Gießerei, Herstellung von Grauguss. Überwiegende Gussfertigung für landwirtschaftliche Geräte sowie Ersatzteile für Anlagen und Maschinen

1955 – Verlagerung zum aufstrebenden Maschinen- und Schiffbau mit bis zu 600 Beschäftigten

1960 – Zunehmende Stahlgussfertigung für Schiff- und Maschinenbau sowie Krananlagen. Vorübergehende Produktion von Sphäroguss
 

1963 – Inbetriebnahme eines Lichtbogenofens. Konzentration auf die ausschließliche Produktion von Stahlguss

1965 – Aufnahme der Fertigung von Turbinengussteilen für die Firma Siemens

1985 – Anteil der Fertigung für den Turbinenbau ca. 50 %. Restliche Fertigung für Maschinen- und Schiffbau sowie weitere verschiedene Anwendungsgebiete

1993 – Konzentration auf know-how-intensive Einzelstückfertigung und Kleinstserien

1996 – Aufnahme der Herstellung von Gussstücken aus den hochlegierten Werkstoffen G-X12CrMoWVNbN 10 11 und G-X12CrMoVNbN 9-1 für modernste Kraftwerkskomponenten. Einzelstückgewichte bis 21 t. Wanddicken bis 600 mm

1997 – Inbetriebnahme des zweiten Lichtbogenofens zur Herstellung von Gussstückgewichten bis 35 t

2002 – Weitere Erhöhung der Fertigungstiefe durch Investitionen in CNC-gesteuerte Maschinen in der Großmechanik sowie Lieferung von anspruchsvollen fertigbearbeiteten Gusskomponenten für den Kraftwerksbau

2005 – Herstellung Al-freier, legierter und hochlegierter Stähle für den internationalen Markt

2006 – Umstellung des Härtemediums Öl auf Wasser-Polymergemisch. Inbetriebnahme der Chromitsandregenerierung und Reduzierung des Neusandanteiles um 75% sowie Inbetriebnahme der Portalfräsmaschine in der Modelltischlerei

2007 – Herstellung von Bor-legierten Stählen (CB2) für Dampfturbinenkomponenten

2008 – Inbetriebnahme einer modernen Formstoffregenerierungsanlage und Erweiterung der Gießhalle einschließlich Gießgrube und Formsandmischer für den Großguss

2009 – Inbetriebnahme der Hallenverlängerung des Schmelzbetriebes mit Schrott- und Gattierungslager. Beginn der Investitionsmaßnahmen zum Aufbau eines AOD-Konverters zur Herstellung von anspruchsvollen Gussstücken bis 45 t Gewicht höchstfester und kaltzäher Stahllegierungen

2010 – Inbetriebnahme des neuen AOD Konverters

2012 – Inbetriebnahme des Polymerbecken II (250.000 Liter)

2013 – Inbetriebnahme des Schleifmanipulator ANDROMAT

2016 – Inbetriebnahme der Glühhaube zur Erweiterung der Kapazität der Wärmebehandlungsöfen in der Putzerei